[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Barbing - Der Mensch im Mittelpunkt.

Landesvorsitzender Florian Pronold ehrt langjährige Mitglieder :

Allgemein

Die SPD in Stadt und Landkreis Regensburg hat sich mit einem Ehrennachmittag für über 600 Jahre Mitgliedschaft bei treuen Genossinnen und Genossen bedankt. Sie alle gehörten der Partei 40, 45 oder sogar 65 Jahre an.

„Die Grundwerte der Sozialdemokratie werden durch ihre Mitglieder am Leben gehalten. Deshalb freue ich mich, heute denjenigen danken zu können, die dies bereits so lange tun“, erklärte der bayerische Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Pronold, der extra für den Ehrennachmittag nach Mariaort gekommen war. In seiner Festrede sprach er nicht nur über den Wert langjähriger Mitglieder, sondern zeigte auch auf, warum für ihn ein Politikwechsel in Bayern und im Bund unabdingbar sei. Von großen Mängeln in der Bildungspolitik, dem Wankelmut Horst Seehofers bei politischen Entscheidungen bis hin zur Europapolitik reichte die Bandbreite, die der Landesvorsitzende abdeckte, um am Schluss zum Ergebnis zu kommen: „Wir machen vielleicht nicht alles anders, aber vieles besser“ und stimmte damit die anwesenden Jubilare wie Ehrengäste auf die kommenden Wahlkämpfe ein.

Aus Liebe Mitglied geworden
Nach seiner Festrede überreichte Pronold den langjährigen Genossinnen und Genossen gemeinsam mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden, Bürgermeister Joachim Wolbergs, kleine Präsente. Eines davon ging an Walter Saulich, Mitglied des SPD-Ortsvereins Konradsiedlung. Er ist vor 65 Jahren in die Partei eingetreten – aus Liebe, wie die Gäste erfuhren. Als er seine damalige Freundin zum ersten Mal zu Hause besucht habe, habe ihm ihr Vater die Beitrittserklärung auf den Tisch gelegt. „Da konnte ich natürlich nicht nein sagen“, schmunzelte Saulich. Seitdem hält er der SPD die Treue. Aus der damaligen Freundin kurz später seine Frau geworden.
Bei 13 weiteren Mitgliedern konnten sich Pronold und Wolbergs für 40 bzw. 45 Jahre Mitgliedschaft bedanken. Darunter zwei altbekannte Größen der Regensburger SPD: Margot Neuner und Norbert Hartl. Neuner sitzt seit 34 Jahren im Stadtrat und stand zwischenzeitlich als Vorsitzende des Stadtverbands an der Spitze der Sozialdemokraten in der Domstadt. „Du bist unser politisches Gewissen, wir haben Dir gerade in der Sozial- und Kulturpolitik sehr viel zu verdanken“, so Wolbergs. Ebenso lobende Worte fand er für Norbert Hartl: „Er ist ein politisches Schwergewicht. Sowohl auf kommunaler Ebene als auch im Bezirk.“ Hartl sitzt ebenfalls seit 1978 im Regensburger Stadtrat, seit 1982 im Bezirkstag. Dort ist er seit 1999 Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, letztes Jahr wurde er 2. Vizepräsident und Schatzmeister im Verband der Bayerischen Bezirke. Für sein Engagement wurde er bereits mit der Kommunalen Verdienstmedaille des Freistaates Bayern in Silber ausgezeichnet.
„Die eigenen Mitglieder haben für jede Partei einen unschätzbaren Wert – nicht nur so bekannte Gesichter wie Norbert Hartl oder Margot Neuner. Jedes Mitglied trägt zum Wohl der Partei bei. Und diese Wertschätzung wollten wir zum Ausdruck bringen“, erklärt Wolbergs den Hintergrund der Feierstunde. Der Dank gelte natürlich allen Mitgliedern, in diesem Fall aber ganz besonders denjenigen, die der Sozialdemokratie bereits seit über 40 Jahren die Treue hielten und ein rundes Jubiläum feiern konnten.

Nach der Übergabe der Geschenke stand der gemütliche Teil auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen tauschten die Sozialdemokraten Geschichten aus, politisierten oder nutzten die Gelegenheit zum Plausch mit einem der zahlreich erschienenen Mandatsträger wie der Landtagsabgeordneten Margit Wild.

Jubilare

65 Jahre: Walter Saulich
45 Jahre: Gerhard Bäumler, Kurt Neuberger, August Breu
40 Jahre: Erich Ehrenreich, Norbert Fritsch, Ute Fritsch, Lothar Göhring, Norbert Hartl, Heinrich Mandl, Alexander Milek, Margot Neuner, Helmut Peez, Elfriede Rieger, Ingrid Schlötterer, Max Schmid

 

Homepage SPD UB Regensburg

- Zum Seitenanfang.